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GRÜNE Jever warten seit anderthalb Jahren auf Bearbeitung ihrer Anregungen zu einem Feuerwerksverbot in Jevers Altstadt.

Sascha Südkamp - Schüür
Sascha Südkanp-Schüür, OV Sprecher

Bereits am 12.12.2019 regte die grüne Fraktionsvorsitzende Almuth Thomßen während einer Ratssitzung an, ein Feuerwerksverbot in der jeverschen Altstadt zu überprüfen. 

Diese Anregung sollte in die Bürgerbeteiligung aufgenommen werden, hier ist sie bisher aber nicht behandelt worden. Wir hatten daraufhin im Dezember 2020 – ein Jahr nach der erfolgten Anregung – eine Anfrage seitens der Partei an die Stadtverwaltung gestellt, so Ortsverbandssprecher Sascha Südkamp-Schüür. Die Stadtverwaltung teilte uns daraufhin mit, man habe aus coronabedingten Gründen diese Anregung aus 2019 in 2020 nicht weiter verfolgen können – man wolle dies aber im Jahr 2021 in die Bürgerbeteiligung bringen.

Karl Oltmanns, Bürgermeisterkandidat

Jetzt muss es auch bald eine klare Entscheidung in der Bürgerbeteiligung und danach im Rat geben. Sonst sitzen die Kaufleute womöglich im Dezember auf unverkäuflicher Ware, betont der grüne Bürgermeisterkandidat Karl Oltmanns. Schließlich werden die Böller recht lange im Vorfeld geordert.

Almuth Thomßen
Almuth Thomßen, Fraktionsvorsitzende

Den jeverschen Grünen geht es hier nicht um ein Verbot, es geht vielmehr um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger und den Schutzgedanken für Umwelt und Tiere, um die Feinstaubexposition und um die Gefahr vor nicht unerheblichen Sachschäden an unwiederbringlichem Kulturgut in der Marienstadt fügen Almut Thomßen und Sascha Südkamp-Schüür hinzu.

Die Verwaltung, so die Grünen, muss sich auch in der besonderen Lagen weiterhin um die Schutzbelange der Stadt kümmern, auch wenn es manchmal unbequem ist.